Faschings­krapfen

Endlich ist es wieder soweit: es ist Krapfenzeit!

Der Fasching ist im vollen Gang und da dürfen auch die beliebten Faschingskrapfen nicht fehlen. Vom 11.11. bis Aschermittwoch ist offiziell Fasching. Im November und in der Weihnachtszeit ist das Gebäck noch nicht so beliebt – kein Wunder, da essen wir alle lieber Stollen und Plätzchen (ggf. Verlinkung möglich).

Ab Januar lassen wir uns aber nicht „lumpen“ – Schließlich ist die Zeit für Faschingskrapfen auf den Zeitraum des Faschings beschränkt. Und je nach Länge ist zwischen Mitte Februar und Mitte März meistens schon wieder Schluss mit dem leckeren Hefegebäck.

Einzigartig vielfältig

Was wir ganz besonders an Krapfen mögen, ist die Vielseitigkeit des Gebäcks. Das Grundrezept ist ein süßer Hefeteig aus Mehl, Milch, Zucker, Ei und Butter, der in Fett schwimmend ausgebacken wird. Bei den Füllungen und Veredelungen kann man so schön variieren. Eigentlich gibt es da gar keine Grenzen! Ganz klassisch mit fränkischem Hiffenmark – also Hagebuttenmarmelade – mögen ihn die Meisten sehr gerne. Aber auch andere Füllungen sind sehr beliebt. Himbeer-Fruchtfüllung, Vanillecreme oder Schokocreme kommen zum Einsatz. Für Erwachsene haben wir auch besondere Kreationen mit Alkohol entwickelt: Eierlikörfüllung, Baileysfüllung, eine Schoko-Rum-Füllung und eine Schwarzwälderkirschfüllung.

Weiter geht es mit dem „Topping“: Puderzucker, Kristallzucker, Zuckerzimtmischung, Zuckerglasur und Schokolade… Wie hätten Sie es gerne?

Jetzt Filiale in Ihrer Nähe finden

Wir sind immer da wo unsere Kunden uns brauchen. Also schauen Sie mal – vielleicht gibt es bereits eine Filiale auch in Ihrer Nähe.

Übrigens

Was wir ein bisschen anders machen, als andere Bäcker:

Nur unser Klassiker mit Hiffenmark ist gespritzt. Alle anderen Krapfen schneiden wir auf und füllen sie von Hand mit den verschiedenen Cremes. Wir sind der Meinung, so lassen sie sich viel besser essen und sehen auch gleich noch richtig köstlich aus.

Kuriose Bezeichnungen

Neben den vielfältigen Möglichkeiten zum Veredeln und Füllen, finden wir auch die unterschiedlichen Namen für Krapfen so spannend. Wir können sicher nicht alle nennen, aber hier ist mal eine kleine Auswahl: Berliner, Pfannkuchen, Kräppel, Förtchen, Pirelleken, Kräpflein und es gibt noch so viele mehr! Wenn man es ganz genau nimmt, zählt sogar der amerikanische Donut als Krapfen. Hier gibt nämlich auch Varianten „ohne Loch“.

In der Form gibt es bei uns auch verschiedene Ausführungen und zum Teil habe diese Krapfenvarianten länger Saison als der Faschingskrapfen. Die Rede ist von ausgezogenen Krapfen, der im Fränkischen gerne zu feierlichen Anlässen, wie Kommunion, Firmung, Konfirmation und auch Hochzeiten gebacken wird. Man nennt diesen an manchen Orten auch „Knieküchle“, da die klassische Form von ausgezogenen Krapfen daher kommt, dass man den rohen Teigling über das Knie stülpt, bevor er ebenfalls im Fett ausgebacken wird.
Und dann gibt es noch die saftigen Quarkbällchen, bei denen vor dem Backen Quark zum Teig hinzugefügt wird. In Zimt und Zucker gewälzt, sind die Bällchen der absolute Renner!